Lösungsorientierte Aufstellung – eine Herzensangelegenheit

Zwischenmenschlicher Kontakt ist oft eine komplizierte Geschichte. Wie wir auf andere wirken ist etwas, das uns
intensiv beschäftigt. Dass wir nicht so ankommen, wie wir uns das vorstellen, kann uns den größten Schmerz zufügen.
Liebe, Freundschaft, ein harmonisches Umfeld sind aber auch für viele die Quelle des größten Glücks und stehen auf der
Wunschliste ganz oben.
Kontakte gehen häufig aus Angst schief. Angst, etwas Falsches zu tun, Angst, sich zu zeigen wie man ist,
Angst, was mein Gegenüber über mich denken könnte, Angst vor Ablehnung, vor Ausgrenzung.

Manchmal will der innere Ich-Trau-Mich-Nicht-Schweinehund aber ganz gern auf seinen Platz verwiesen werden. Wenn wir es schaffen,
zu uns zu stehen, Menschen offen und angstfrei zu begegnen, wird unser Verhalten eindeutiger werden. Die Reaktionen, die wir erhalten
werden daraufhin klarer interpretierbar. Das macht Mut und bestärkt – und die Entscheidungen, die vielleicht anstehen, werden viel einfacher.

Eine Aufstellung kann solche Vorhaben gut unterstützen, weil sie innere Prozesse auf einer anderen Ebene abbildet und sich die Blickrichtung
auf das Geschehen ändert.